Musica Sacra

 

Die Kirchenmusik hat in Köln traditionell einen besonderen Stellenwert. Seit über einem Jahrzehnt spielt die Stadtkapelle nun bereits als Hauskapelle an St. Maria in der Kupfergasse, der Wallfahrtskirche der schwarzen Muttergottes. Die Kapelle musiziert dort während des gesamten Jahres zu wichtigen Messen und Andachten ebenso wie zu den feierlichen Prozessionen der beliebten Jungfrau von Köln im Juni und im September. Darüber hinaus spielt die Stadtkapelle auch regelmäßig in weiteren Kirchen der Kölner Innenstadt.

 

Schon die historische Kölner Stadtkapelle war eng mit der Kirchenmusik verbunden. Die städtischen Hautboisten spielten regelmäßig zu Prozessionen und Andachten der Kölner Altstadt-Pfarreien. Der erste Stadtkapellmeister Carl Rosier (1640-1725) komponierte in seiner Funktion als Domkapellmeister zahlreiche Messen im konzertanten Stil. Ab dem Jahr 1722 wurde daher die Stadtkapelle auch zur Verstärkung der Domkapelle eingesetzt, sofern dort zur Aufführung feierlicher Messen Blasinstrumente benötigt wurden.    

 

Auch Kapellmeister Fritz Hannemann (1868-1938) komponierte eine Reihe von Prozessionsmärschen und legte eine Sammlung von Kölner Prozessionsliedern an. Im Gegensatz zur klassischen Hautboistenbesetzung stellte Hannemann aber ein Blechbläser-Oktett zusammen, eine Besetzungsform die in Köln lange Standard bei allen Prozessionen war.

 

Die heutige Musica Sacra der Stadtkapelle Köln verbindet diese beiden traditionellen Aufführungsformen der Hautboistenmusik und des Blechbläser-Oktetts zu einem kombinierten Klangkörper, dessen musikalische Bandbreite von der Barockzeit bis in die Gegenwart reicht und der jedem kirchlichen Anlass musikalisch einen angemessenen und feierlichen Rahmen verleiht.  

 

 

Die Musica Sacra der Stadtkapelle Köln spielt regelmäßig in:

 

  - Wallfahrtskirche St. Maria in der Kupfergasse, Köln

 

  - Basilika St. Gereon, Köln

 

  - Basilika St. Aposteln, Köln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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